| Die Uni gehört allen. – Bundesweite Demo in Frankfurt/Main |
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| Freitag, den 01. Januar 2010 um 13:03 Uhr |
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Am 30.01.2010 wird in Frankfurt/Main eine bundesweite Demo unter dem Motto "Die Uni gehört allen" stattfinden. Inwiefern wir in einer Gruppe nach Frankfurt fahren werden, wird noch bekanntgegeben. Trotzdem den Termin schonmal im Kalender anstreichen! Den Aufruf findet Ihr weiter unten im Artikel, weitere Informationen auf der Website zur Demo.
Mobi-Video (danke für den Hinweis im Kommentar):
Aufruf: "Die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre Verwertbarkeit verschärft sich. Flankiert wird diese Entwicklung durch autoritäre Maßnahmen und die Kriminalisierung sozialer Widerstände. Stechuhren, Hartz IV, Ausbildungsplatzmangel, Exzellenzinitiativen, Selektion an Schulen und Hochschulen, Abschiebungen und „blue cards“ nur für „hochqualifizierte“ Migrant_innen, all das sind nur einige Kennzeichen einer ausgrenzenden Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der nicht die Menschen und ihre Bedürfnisse, sondern ihre Verwertbarkeit im Mittelpunkt steht. Die Frankfurter Stiftungsuniversität kann hierfür als eine der Pioniere gelten. Studierende besetzten dort Ende November eines der Gebäude der Goethe-Uni, das regelmäßig an Konzerne vermietet wird. Sie wollten dort Raum und Zeit für eine kritische Auseinandersetzung schaffen. Am 02.12.2009 wurde dieser studentische Protest gewaltsam durch die Polizei beendet. Seitdem herrscht Ausnahmezustand an der Frankfurter Universität: Kritischen Studierenden drohen die Zwangsexmatrikulation und Strafverfahren, immer wieder patrouilliert Polizei auf dem Campus und der Universitätsbetrieb wurde mehrfach durch Aussperrungen lahm gelegt. Auch in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens kommt es immer öfter zu sozialen Konflikten. Arbeiter_innen, Azubis, Schüler_innen, Studierende, von Abschiebung Bedrohte, Erwerbslose und andere gehen auf die Straße. Dabei verweisen all diese Proteste auf die Möglichkeit einer gemeinsame Forderung: Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich nach den Menschen zu richten, nicht nach Profitinteressen. Die Organisierung der Gesellschaft muss von den Menschen selbst bestimmt sein. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir genau dies als gemeinsames Ziel formulieren und erkämpfen. Statt den kürzenden, ausschließenden, überwachenden Staat um Hilfe anzurufen, müssen wir gemeinsam auf die Straße gehen und dafür kämpfen, dass die Schule unsere Schule, die Uni die Uni aller, die gesellschaftliche Produktion nach den Bedürfnissen aller – das Leben ein selbstbestimmtes Leben sein soll. Die Uni gehört Allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben! Unser Leben in unsere Hände! Für die radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche!" |











Kommentare
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Dass hoher Sachschaden an einer Uni angerichtet wurde, die keinen einzigen Euro Studiengebühren verlangt, wusste ich schon. Nachdem ich den campus Westend gesehen habe, weiß ich nun auch, dass sich dieser Protest gegen eine der schönsten und am besten ausgestattetste n Unis, die ich je gesehen habe, richtet. Gegen schlechte Studienbedingun gen zu demonstrieren, wenn man vor einem der neuen Gebäude steht, die sich auch in Harvard oder Stanford gut machen würden, ist nun wirklich lächerlich.[...]"
Ich muss mal noch etwas zu de sogenannten Vandalismus im Casino sagen.
der Westend Campus ist nur ein ekelhafter Prunkbau, der pure Geld Narzissmus, der Protest gegen so etwas ist absolut legitim.
Mit dem bemalen und von mir aus sogar beschmieren der Wände sollte eigentlich darauf aufmerksam gemacht werden das es an den meisten Unis in Deutschland(von Haupt-, real- und Sonderschulen mal ganz abgesehen) immer so aussieht. Die Absicht war klar zu stellen das es Für die meisten Studenten und Schüler an ganz anderem mangelt als an weißen Wänden.
es gibt wichtigere Dinge zu besorgen in der Bildung als Wandfarbe, kapiert das jemand?
Wer denkt sich denn so dumme Sprüche aus?
und schaltet doch mal bitte diese dummen kommentare von wegen bussen und so weiter ab. wenn es ein bilpol budjet gibt sollte das auch ausgenutzt werden. jahrzehntelange s rücklagenbilden hat noch keinem menschen geholfen.
Herausragende Persönlichkeite n aus Politik und Wirtschaft im neu
eingerichteten Kuratorium der Universität zu Köln
Oberbürgermeist er Roters leitet Sitzungen
Das neu eingerichtete Kuratorium der Universität zu Köln hatte heute
Vormittag seine konstituierende Sitzung. Mitglieder sind
- Paul Bauwens-Adenauer - Geschäftsführen der Gesellschafter der Bauwens
Unternehmensgru ppe und Präsident der IHK Köln
- Professor Alfred Neven DuMont - Verleger
- Christopher Freiherr von Oppenheim – persönlich haftender
Gesellschafter des Bankhauses Sal. Oppenheim
- Jürgen Roters, Oberbürgermeist er der Stadt Köln
- Dr. Jürgen Rüttgers – Ministerpräside nt des Landes Nordrhein-Westfalen
- Professor Dr. Axel A. Weber – Präsident der Deutschen Bundesbank
- Werner Wenning – Vorsitzender des Vorstands Bayer Aktiengesellsch aft
Ehrengast der konstituierende n Sitzung war Fritz Schramma,
Alt-Oberbürgermeist er der Stadt Köln.
Vom neu eingerichteten Kuratorium verspricht sich das Rektorat wichtige
Impulse für die Weiterentwicklu ng der Universität. „Wir freuen uns,
gemeinsam an der Profilierung unserer Universität arbeiten zu können“, hob
Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth hervor. „Mit dem Kuratorium und dem
wissenschaftlic hen Beirat holen wir uns exzellenten externen Sachverstand
in unser Haus.“
Dass hoher Sachschaden an einer Uni angerichtet wurde, die keinen einzigen Euro Studiengebühren verlangt, wusste ich schon. Nachdem ich den campus Westend gesehen habe, weiß ich nun auch, dass sich dieser Protest gegen eine der schönsten und am besten ausgestattetste n Unis, die ich je gesehen habe, richtet. Gegen schlechte Studienbedingun gen zu demonstrieren, wenn man vor einem der neuen Gebäude steht, die sich auch in Harvard oder Stanford gut machen würden, ist nun wirklich lächerlich. Bleibt wohl nur noch der stark ideologisierte Protest gegen "Ökonomisierung" und die anderen üblichen Verdächtigen. Man muss sich also schon darüber im Klaren sein, dass die in Frankfurt andere Ziele verfolgen als die Protestierenden in Köln, von denen sicherlich nur eine Minderheit dem linksradikalen Politikspektrum zuzuordnen ist und wo auch nicht umsonst derartige Exzesse und sinnlose Eskalationen wie in Frankfurt ausgeblieben sind.
erschreckend:
http://www.flickr.com/photos/goethe-uni/4194598767/in/set-72157622800477749/
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EAB5BC25C93A44545BC609DF2462428C8~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell
http://www.youtube.com/watch?v=AdrRwxtjv78
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